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Wie kann ich ein positives Leben führen?

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ich bin dzenita.

Ich habe mich mit der Fotografie selbstständig gemacht und helfe jetzt anderen Frauen ihr eigenes Business aufzubauen. Hier zeige ich außerdem meine Arbeit als Hochzeitsfotografin, teile Business-Tipps und gebe einen kleinen Einblick in unser Zuhause und in mein Leben als Mama. Es ist so schön, dass du hier bist!

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tipps zum positiven leben

Diesen Blogbeitrag widme ich allen, denen es manchmal einfach Kacke geht. Jap. Wenn man es nicht schön reden kann, man in einem Loch ist, einfach keine Lust mehr hat und schlecht drauf ist. Weißt du was? Es ist ok. Wirklich, es ist absolut OK sich einfach nur mies zu fühlen. Egal ob jetzt in einer Krise, wie wir sie jetzt gerade erleben, oder generell im Leben: wir müssen nicht immer super glücklich sein. Ich finde man spricht im Internet nur viel zu selten darüber.

Weißt du, ich habe eine sehr lange Zeit in den USA gelebt. Ich habe sogar den Amerikanischen Pass und weiß ganz genau, wie dort, hier in Deutschland (wo ich die meiste Zeit meines Lebens verbracht habe) und in meiner ursprünglichen Heimat, Bosnien, die Menschen denken und leben. In den Staaten bist du quasi gezwungen immer positiv zu denken, alles immer schön zu reden, nach dem Motto: ‚It’s SO great, honey!!‘ und hast irgendwie fast schon ein schlechtes Gewissen, wenn du mal nicht super happy bist.

Hier in Deutschland ist es ein total krasses Gegenteil: hier sind die Menschen eher skeptisch und verstehen nicht, warum sie einer anlächelt und ‚Hallo‘ sagt. Zumindest nicht in der Stadt, bei uns aufm Dorf ist das noch normal, aber in vielen Großstädten leider nicht mehr. Oftmals wird Vieles erstmal eher negativ gesehen, bevor es dann doch ‚gar nicht mal so schlecht‘ ist. Natürlich nicht bei allen, aber bei vielen Menschen.

In Bosnien, wo meine Familie und ich ursprünglich herkommen, ist es tatsächlich ein Mix aus den beiden: die Leute sind locker, immer für einen guten Witz zu haben und singen für ihr Leben gern. Sie lassen sich aber auch nicht mit ‚zu viel Positivität‘ veräppeln und denken dann schon eher skeptisch, wenn einer zu freundlich ist.

Warum ich das alles hier schreibe?

Ich will nur, dass du verstehst, wie komplex mein Charakter ist und auch welchen drei verschiedenen Ländern ich meine Einstellung allgemein aufgefangen habe. Ich bin wahrhaftig ein Mix aus allen 3 Ländern. Wir sind eben so, wie man es uns vorlebt und was uns unsere Eltern beibringen, das ist ganz klar. Und, ich will dir zeigen, wie ich dazu gekommen bin, ein Leben positiv zu leben.

Während ich also alle drei verschiedene Kulturen in mir trage, ist es an mir tagtäglich zu entscheiden, wie ich mein Leben leben möchte und welches von diesen drei Lebenseinstellungen ich täglich leben will und letztendlich ja auch meiner Tochter, Lana, beibringen und vorleben möchte. Es gibt eine feine Linie zwischen sein Leben glücklich leben (das gibt es nicht), oder sein Leben und den Alltag positiv zu erleben, egal was auf einen zukommt. Ich finde in der heutigen Zeit wird einem (vor allem in den Sozialen Netzwerken) zu oft vermittelt „Sei glücklich! Schau mal, so wie ich! Mein tolles Leben, ich bin ja so glücklich! Wie? Du etwa nicht?!“ Ich weiß, es ist etwas überspitzt geschrieben, aber so in etwa wird Vieles online dargestellt.

Wie soll das gehen?

Wir alle verspüren psychische und körperliche Veränderungen den Tag über verteilt, mal mehr ausgeprägt, mal weniger. Zum Beispiel: Traurigkeit, Neid, Müdigkeit, Aufregung (gut und schlecht), Wut, Verzweiflung, Freude, Euphorie, Zufriedenheit usw. usf. Es ist also unmöglich ständig glücklich zu sein, das ist denke ich jedem klar.

Positiv zu sein, bzw. positiv zu leben, auf der anderen Hand, ist tatsächlich jeden Tag und das den ganzen Tag möglich. Es ist keine punktuelle Gefühlslage, sondern deine Einstellung zum Leben, zu deinen Problemen & Herausforderungen. Wie gehst du also mit einem neuen Problem um?

So: ‚Alles Kacke!! Warum ich!! Verdammt! Das Leben ist so unfair.‘ oder eher so: ‚Ok, das ist echt schlecht gerade, aber das kriege ich schon irgendwie hin!‘.

Ich habe gelernt, wenn ich mit der zweiten Option durch das Leben gehe, ist es für mich, also für mein Herz, meine Seele, mein Kopf und mein körperliches Wohlbefinden deutlich einfacher und besser ist. Wenn ich also schnell wieder runterkomme (oder erst gar nicht wütend und sehr negativ werde), dann finde ich eine Lösung für mein Problem viel schneller und hab es für mich abgehakt.

Du musst verstehen, dass meine Eltern mit mir (damals 6) und mit meinem Bruder (damals 13) vor einem Bürgerkrieg in Bosnien nach Deutschland geflüchtet sind. Nach 8 Jahren durften wir nicht mehr in Deutschland leben, und wurden gezwungen wieder wegzuziehen. Dieses mal in die USA. Dort haben wir wieder die Sprache nicht beherrscht und die neue Kultur erstmal verstehen müssen (ach ja, und von Anfang an alles wieder kaufen müssen, wie z.B. Möbel, Besteck, usw., geschweige denn neuen Job anfangen, neue Schule, neue Freunde suchen, usw.).

Es sind wahrscheinlich auch die Dinge, die ich erlebt habe, die mich so geformt haben, wie ich bin. Glaub mir, wir hatten mehr als genug Gründe schlecht drauf zu sein, zu weinen und negativ zu denken. Und das haben wir auch gemacht, der Mensch kann nur so viel ab. Was wir alle aber verstehen müssen, ist dass wir aus diesem Loch wieder rausmüssen. Denn, was bringt uns das dort zu bleiben? Absolut gar nichts. Wir machen nicht nur uns selbst, sondern die Menschen um uns herum auch, traurig und kommen einfach nicht voran.

Meine Tipps, für wenn’s mir richtig mies geht

Wenn es mir richtig schlecht geht (ich meine nicht körperlich, sondern psychisch) sprich, ich bin traurig, demotiviert, hab irgendwie keine Lust mir viel Mühe zu geben, dann mache ich folgendes, um aus dem Loch wieder rauszukommen:

Reden

Ich rede mit meinem Mann, Elvis, sehr viel über die Dinge, die mir Sorgen bereiten, ich einfach nicht weiter weiß, mir nicht sicher bin, usw. Rede mit Menschen, die dir wichtig sind, es muss einfach raus. Es hilft schon sehr, wenn man es einfach mal rauslässt und einem seine ehrlichen Sorgen mitteilt. Wenn du zurzeit niemanden hast mit dem du reden kannst, dann führe eine Art Tagebuch. Schreibe dir auf, was dich bedrückt und lass es raus. Es hilft enorm einfach alles einmal aufzuschreiben und deine Ängste oder Sorgen auch auf diesem Weg loszulassen.

Bewegung

Ich mache jeden Tag 30 Minuten Sport oder eine andere Art Bewegung, sei es Yoga oder spazieren gehen. Die frische Luft draußen tut mir immer sehr gut, hilft mir gegen Kopfschmerzen (die kriege ich immer, wenn ich zu viel nachdenke) und es weckt meine Glückshormone. Ich werd fitter, besser drauf und kann besser denken. Geh raus, auch wenn es das Letzte ist, was du gerade machen willst.

Verstehe, nichts ist für immer

Du solltest verstehen, dass es immer einen neuen Tag geben wird, und du jeden Tag aufs Neue, die Möglichkeit hast, etwas anders oder besser zu machen. Es liegt nur an dir, es zu ändern. Verstehe aber auch, dass dein Leben, so wie mein Leben und das Leben aller Menschen, nicht für immer ist. Wir alle werden eines Tages gehen. Die einen früher, andere später. Versuche dir das immer wieder im Kopf zu speichern, und versuche wirklich aus jeder Situation das Beste zu machen. Denke daran, es geht immer schlimmer.

Es gibt Menschen, denen es gesundheitlich sehr schlecht geht, sie eine sehr schlimme Krankheit haben oder nicht viel zu Essen haben. Ich weiß, es sind heftige Beispiele, aber wenn wir uns vor Augen halten, wofür wir eigentlich alles dankbar sein können, scheinen unsere Probleme dann vielleicht doch nicht so schlimm. Verstehe, dass solange du lebst, alles irgendwie machbar ist. Es ist eine Sache deiner persönlichen Lebenseinstellung.

Suche dir positiven Input

Du solltest mit Menschen reden, die selber positiv drauf sein. Das hilft sehr und steckt unheimlich an. Ich meine nicht dieses fake ‚Alles so toll bei mir!‘, sondern einfach Menschen, die ihr Leben positiv und optimistisch leben. Wenn du solche Menschen nicht kennst (ich weiß, es ist schwer sie zu finden), dann hast du immer noch das schöne Internet. Ich weiß, im Internet sind quasi fremde Menschen, aber wenn du vielleicht jemanden auf Instagram oder in einer FB Gruppe. gefunden hast, der dich täglich inspiriert, dir neue Ideen gibt, dann folge diesen Menschen/ bzw. diesen Accounts.

Noch ein Tipp: such dir ein paar Selbsthilfe Bücher aus. Im Ernst, das hilft total. Einfach mal etwas Neues lesen, eine andere Perspektive bekommen, das allein hilft schon unheimlich, um deine Gedanken zu ändern.

Es liegt in deiner Hand

Vieles können wir nicht bestimmen im Leben. Was wir aber immer in der Hand haben ist unsere Einstellung und was wir daraus machen. Sitzen wir rum und heulen, oder machen wir das Beste daraus? Du, nur du, entscheidest für dich und dein Leben. Nicht dein Partner, deine Kinder, deine Eltern, niemand sonst. Nur du. Versuche auch in den schlechtesten Momenten deine Perspektive zu ändern. Übe immer und immer wieder und glaube mir, du wirst deinem Gehirn antrainieren, positiv zu leben – egal was kommen mag.

Alles Liebe

Dzenita

 


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Ich habe mich von zu Hause aus während der Elternzeit mit der Hochzeitsfotografie selbstständig gemacht. In den letzten 6 Jahren habe ich über 100 Hochzeiten fotografisch begleiten dürfen. Wenn ich nicht auf Hochzeiten Fotos mache, bringe ich anderen Frauen bei, wie sie ein erfolgreiches Business aufbauen können. Außerdem gebe ich hier einen kleinen Einblick in mein Leben als Mama & enthusiastische Hobbyköchin. Es ist so schön, dass du hier bist!

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