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Wie es ist einen Online-Kurs zu veröffentlichen

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Feb 4, 2021

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ich bin dzenita.

Ich habe mich mit der Fotografie selbstständig gemacht und helfe jetzt anderen Frauen ihr eigenes Business aufzubauen. Hier zeige ich außerdem meine Arbeit als Hochzeitsfotografin, teile Business-Tipps und gebe einen kleinen Einblick in unser Zuhause und in mein Leben als Mama. Es ist so schön, dass du hier bist!

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fotografen online Kurs

Ich habe im Dezember 2020 meinen allerersten Online-Kurs rausgebracht. Der Online-Kurs ist für (angehende) Fotografinnen, die ihr Foto-Business anfangen oder skalieren möchten. Falls du mehr darüber erfahren willst, klicke hier. Viele haben mich gefragt, wie es war, einen Kurs zu erstellen, ob das Ganze kompliziert ist, und so weiter…also, habe ich mir gedacht, ich schreibe einfach einen Blog Beitrag darüber, wie es war, was gut war, was schlecht war und wie viel Arbeit dahinter steckt.

Als Allererstes muss ich sagen bzw. schreiben, dass ich die Idee mit dem Online-Kurs lustigerweise noch Ende 2019 hatte – bevor Corona die ganze Welt verändert hatte. Im September 2019 habe ich einen Online-Kurs gekauft, in dem erklärt wird, wie man einen Online-Kurs erstellt. Ich hatte also so oder so schon vor, zu versuchen, einen Online-Kurs selbst zu erstellen. Ich hab tatsächlich ein wenig überlegt,  ob ich einen Kurs für Fotografinnen machen soll, oder generell für Frauen, die ein Business aufbauen wollten. Letztendlich habe ich mich dann für die erste Variante entschieden, weil ich damals und aktuell ja auch noch sehr viel mit der Fotografie zu tun hatte. Also war die Entscheidung, zuerst einen Marketingkurs für Fotografinnen zu erstellen, für mich am sinnvollsten.

Ich hatte dann im Herbst angefangen, den Kurs, den ich gekauft habe, durchzugehen, mir alle Video Module anzuschauen, Notizen zu machen usw. Dann kam Corona und alles blieb stehen. Viel Zeit für den Kurs hatte ich dann nicht mehr, da Lana zu Hause war und ich keine Zeit mehr hatte, daran zu arbeiten. Ich wusste, dass es leider viel länger dauern würde, als ich es eigentlich geplant hatte. Ursprünglich sollte der Kurs bereits im Sommer 2020 rauskommen, das hat aber leider zeitlich einfach nicht hingehauen.

Also fing ich an, das zu machen, was ich damals, als ich noch in Elternzeit war, gemacht habe: Nachts, während Lana geschlafen hat, am Kurs zu arbeiten. Déjà-vu vom Feinsten. Irgendwann Mitte August durfte Lana wieder in die Kita und ich hatte wieder normale Arbeitstage, an denen ich dann richtig loslegen konnte.

Outline

Als Allererstes habe ich mir aufgeschrieben, worüber ich eigentlich im Kurs unterrichten wollen würde. Schließlich gibt es einige Aspekte im Foto-Business, die wichtig sind. Schnell war mir aber klar, dass es kein klassischer Foto-Kurs wird, in dem erklärt wird, wie man Fotos macht, sondern eher, wie man sein Foto-Business vermarktet. Ich habe mich für diesen Weg entschieden, weil es im Grunde genommen (fast) egal ist, wie die Fotos aussehen, wenn derjenige/diejenige nicht weiß, wie man ein Business im Allgemeinen vermarktet. Also habe ich mich auf einen Marketing-Kurs für Fotografinnen festgelegt.

Was superschnell ging bei mir war die Outline. Sprich, die Kurs-Module festlegen. Diese Outline habe ich innerhalb nur einer halben Stunde, glaube ich auf der Couch abends (während Elvis neben mir Netflix geschaut hat) geschrieben, sortiert und festgelegt. Wie du siehst, bin ich ein Kopf-Mensch, ich mache mir generell seeehr viele Gedanken (oftmals viel zu viele unnötigerweise) und wusste eigentlich schon sehr lange, worum es im Kurs gehen sollte. Es musste dann einfach nur aufs Papier.

Slides

Der zweite Schritt war es dann, meine Slides für den Kurs zu erstellen. Also der visuelle Teil des Kurses. Diese Slides habe ich erstellt, wissend, dass ich sie auf Video aufnehmen würde. Sie musste also jetzt schon irgendwie Sinn ergeben mit dem, was ich später erzählen würde. Der Schritt war ein wenig schwer, weil man so viel planen muss, bevor man weiß, ob es (wenn alles zusammen kommt) gut wird. Ich habe zum Schluss fast 300 Slides für den gesamten Kurs erstellt. Das hat erst mal ein wenig gedauert. Als Nächstes wollte ich mich natürlich vergewissern, dass der Text auf den Slides  keine Grammatikfehler hatten. Also habe ich Elvis gebeten, sich diese auch noch mal durchzulesen. Ich denke, 4 Augen sehen mehr als nur 2.

Die Aufnahme & Cut

Alle Slides dann soweit fertig waren, habe ich begonnen, diese aufzunehmen. Sprich, ein Screenshot inkl. meiner Stimme. Daraus wurden dann ganz viele Videos. Dazu muss ich Folgendes schreiben: Es ist SEHR merkwürdig, seine eigene Stimme auf einer Aufnahme zu hören. Das hat echt gedauert, bis ich damit warm geworden war. Ich habe mich dann irgendwann ein wenig daran gewöhnt und habe angefangen, alle Slides aufzunehmen.

Danach musste ich die Videos zurechtschneiden. Ja, ich habe das alles alleine gemacht. Einen Skript geschrieben, die Videos aufgenommen, dann, nachdem ich gemerkt habe, dass man den Lkw draußen hören kann und dass meine hängenden Ohrringe beim Sprechen Geräusche machen, durfte ich dann einige Videos noch mal neu aufnehmen (super nervig!!). Das war sehr frustrierend, weil ich einfach so viel Zeit damit verloren habe. Aber hey, jetzt weiß ich es fürs nächste Mal besser.

Die letzten Schritte

Die letzten Schritte, bevor der Kurs online ging, waren eigentlich nicht nur paar Schritte gewesen, sondern eher so ein ganzer, langer Weg: Webseite erstellen, Webinar erstellen, & die Anmelde-Seite dafür, dann einen Anbieter für den Kursverkauf wählen & Kurs dort hochladen, einen Anbieter für mein Webinar auswählen, viele E-Mails schreiben, Anzeigen erstellen, Anzeigen schalten und so weiter und so fort. Es sind so einige Dinge, die ich beachten musste. Als es dann so weit war am 1.12.2020, wusste ich nicht, was ich erwarten sollte. Ich habe mir als Ziel einen Verkauf gesetzte. Ja, du liest richtig. Einen einzigen. Weil ich komplett neu in der Online-Kurs Welt war, wusste ich eben nicht, ob mein Kurs überhaupt jemanden interessieren würde. Zum Glück war es dann doch für einige sehr interessant, sogar für mehr als nur einen Menschen und der Launch war sehr erfolgreich für das erste Mal. Ich kann wirklich sagen, ich bin sehr stolz auf mich und habe jeden einzelnen Verkauf richtig zelebriert (alkfrei Cocktail inklusive!!! ;-)).

Fazit

Einen Online-Kurs zu erstellen und alles, was dazu gehört vorzubereiten, um diesen zu launchen, dauert echt lange und ist zum Teil sehr nervenzerreißend. Je nachdem, wie viel Zeit man investieren kann, kann es von 3-12 Monaten dauern, bis das ganze Ding dann fertig ist. Wenn dann noch Corona dazwischen kommt, ein Lockdown, Kita zu, Kleinkind zu Hause, daaaann dauert es eben manchmal ein wenig länger wie bei mir. ;-). Außerdem  gibt es echt tausend und eine Sache, an die man denken muss und einiges an Geld zuerst investieren muss, in der Hoffnung, es eines Tages wieder zu sehen. ABER und jetzt kommt das große Aber: Es hat sich absolut gelohnt.

Die Arbeit, die Nächte, die Stunden, alles. Ich habe durch diesen Kurs so viele wundervolle Menschen kennengelernt, die die gleichen Ziele haben mit der Fotografie, wie ich sie hatte am Anfang meiner Foto-Karriere. Alleine dafür war es mir wert. Mich erreichen E-Mails von den Mitgliedern, die schreiben, wie sehr ihnen der Kurs geholfen hat und sie bedanken sich für die Tipps bei mir. Eine Fotografin hat mich sogar angerufen und sich persönlich bei mir bedankt (der Hammer oder?!). Ich freue mich wirklich über jeden einzelnen Kontakt, denn diese Menschen sind nicht nur eine Nummer oder nur ein Kunde für mich, sondern ein Mensch mit Träumen und Zielen. Und wenn ich da ein wenig helfen kann, bin ich zufrieden.

Falls du mehr über den Kurs Der Foto Masterplan erfahren möchtest, dann klicke einfach HIER und schau dir an, wie ich dir mit deinem Foto-Business weiterhelfen kann (ganz egal, an welchem Punkt du mit deiner Foto-Karriere stehst). Die Türen zum Kurs öffnen wieder Mitte April 2021. Du kannst dich gerne auf die Warteliste eintragen und ich sage dir gern Bescheid, wenn der Kurs wieder verfügbar ist.

Ich überlege tatsächlich auch, meinen eigenen Online-Kurs zu erstellen, in dem ich anderen Menschen beibringe, wie man einen Online-Kurs erstellt. Ist nur so ein Gedanken, mal schauen, ob es eines Tages soweit kommen wird. Ich werde in jedem Fall noch weitere Kurse erstellen mit all dem Wissen, welches ich habe und welches mich persönlich bzw. beruflich weitergebracht hat.

Ich halte dich in jedem Fall hier auf dem Laufenden ;-).

Alles Liebe

Dzenita

 

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Ich habe mich von zu Hause aus während der Elternzeit mit der Hochzeitsfotografie selbstständig gemacht. In den letzten 5 Jahren habe ich über 100 Hochzeiten fotografisch begleiten dürfen. Wenn ich nicht auf Hochzeiten Fotos mache, bringe ich anderen Frauen bei, wie sie ein erfolgreiches Business aufbauen können und ich erkunde, wie sie ihr Leben bereichern können. Außerdem gebe ich hier einen kleinen Einblick in mein Leben als Mama, Wannabe-Köchin & enthusiastische Hobby-Dekorateurin. Es ist so schön, dass du hier bist!

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